reflections

Der Absinth und seine Geschichte

Der Absinth hat eine sehr wechselvolle und auch interessante Geschichte, die viele Höhen und Tiefen durchmachen musste. Angefangen hat alles in der Schweiz und liegt zu großen Teilen im Dunkeln. Der Absinth war schon immer von undurchschaubaren Mythen und Legenden geprägt und aus diesem Grund fällt es schwer die Fiktion von der Wahrheit zu trennen. Heute wird angenommen, dass der Absinth von einer Familie Henriod erfunden wurde. Diese Verkauften das Urrezept des Absinths an einen Unternehmer, der darauf auch schon bald die erste Brennerei eröffnete. Schon nach sehr kurzer Zeit verlagerte der Unternehmer seine Brennerei nach Frankreich, wo dann kurz darauf auch der kometenhafte Aufstieg des Absinths begann. Nach nur wenigen Jahren war der Absinth das Nationalgetränk der Franzosen und man traf sich jeden Tag im Straßencafé, um gemeinsam Absinth zu trinken. Nach einigen Jahren kam es dann in Folge des heftigen Konsums, es waren über 200 Millionen Liter Absinth pro Jahr, zu schweren sozialen Problemen. Viele Menschen wurden vom Absinth abhängig und auch gesellschaftliche Konflikte blieben nicht aus. Nach einiger Zeit wurde der Gesetzgeber schließlich dazu gezwungen den Absinth zu verbieten. Die meisten Länder in Europa verboten den Absinth und fast für eine Generation wurde dieser mit einem strengen Bann belegt. Erst in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts begannen einige Länder den Absinth wieder zuzulassen. Weil der Absinth für viele Jahrzehnte im Untergrund überleben konnte, war es später kein Problem auf die alten Rezepte und Produktionsmethoden zurückzugreifen. Schnell konnte der Absinth wieder einen festen Platz in der Gesellschaft einnehmen.

27.4.09 11:57

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